In Gaza-Stadt haben Hunderte Menschen an einer Trauerwache für 105 Tote teilgenommen. Die Leichen waren in den vergangenen Tagen aus den Trümmern geborgen worden. Nach Angaben der vorliegenden Meldung hatten sie dort fast drei Jahre lang gelegen.
Die Zeremonie fand am Mittwoch statt und wurde als Massenbeisetzung abgehalten. Angehörige und weitere Trauernde versammelten sich, um der Menschen zu gedenken, die während des Krieges Israels im Gazastreifen getötet worden waren.
Die Bergung der Leichen erfolgte demnach erst nach längerer Zeit. Genauere Angaben dazu, an welchen Orten die sterblichen Überreste gefunden wurden, wie die Opfer identifiziert wurden oder unter welchen Umständen sie ums Leben kamen, liegen bislang nicht vor. Auch zu den einzelnen Verstorbenen wurden keine weiteren Informationen genannt.
Das Ereignis macht zugleich sichtbar, dass sich die Folgen der Kämpfe in Gaza auch lange nach den jeweiligen Zerstörungen fortsetzen. In den Trümmern verschüttete Menschen konnten dem Bericht zufolge erst jetzt geborgen und beigesetzt werden. Weitere Angaben zum Umfang der Bergungsarbeiten oder zu möglichen noch vermissten Personen enthält die Meldung nicht.
Über die Trauerfeier und die Bergung der 105 Leichen berichtete zuerst Africanews.
Kurz zusammengefasst
- Hunderte Menschen nahmen in Gaza-Stadt an einer Trauerwache für 105 Tote teil
- Die Leichen waren in den vergangenen Tagen aus Trümmern geborgen worden
- Die Toten wurden am Mittwoch während des Krieges in einer Massenbeisetzung beigesetzt
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