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Werft verlangt 4,7 Milliarden Euro nach Aus für Fregattenprojekt

Der im Juni abrupt gestoppte Fregattenbau der Bundeswehr zieht ein juristisches Nachspiel nach sich. Im Namen der betroffenen Werft fordert Anwalt Peter Gauweiler 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz.

Werft verlangt 4,7 Milliarden Euro nach Aus für Fregattenprojekt
Foto: Archivfoto: Henning Schacht / Wikimedia Commons / CC BY-SA 3.0
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Das im Juni abrupt beendete Fregattenprojekt der Bundeswehr hat ein juristisches Nachspiel. Im Namen der betroffenen Werft fordert der Anwalt Peter Gauweiler nach Angaben der Süddeutschen Zeitung 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz.

Mit dem Streit steht ein Rüstungsvorhaben der deutschen Marine im Mittelpunkt. Der Abbruch des Projekts hat damit nicht nur Folgen für die weitere Beschaffung von Fregatten, sondern könnte auch erhebliche finanzielle Forderungen nach sich ziehen. Die von der Werft verlangte Summe beläuft sich auf 4,7 Milliarden Euro.

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Worauf die Forderung im Einzelnen gestützt wird, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Unklar bleibt damit bislang auch, welche konkreten Schäden die Werft geltend macht und gegen wen sich die Forderung rechtlich richtet. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, wie die Bundesregierung oder die Bundeswehr auf die Schadenersatzforderung reagieren.

Das Fregattenprojekt war im Juni überraschend beendet worden. Genauere Informationen zum Zeitpunkt, zu den Gründen für den Stopp und zum weiteren Ablauf des Vorhabens liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Fest steht jedoch, dass die Entscheidung nun eine rechtliche Auseinandersetzung nach sich zieht.

Die Forderung macht deutlich, dass das Ende eines großen staatlichen Rüstungsprojekts auch über die politische und militärische Entscheidung hinaus Konsequenzen haben kann. Wie das Verfahren weitergeht und ob es zu einer Einigung kommt, ist derzeit offen. Das berichtete zuerst die Süddeutsche Zeitung.

Kurz zusammengefasst

  • Das im Juni beendete Fregattenprojekt der Bundeswehr zieht eine juristische Auseinandersetzung nach sich
  • Anwalt Peter Gauweiler fordert im Namen der betroffenen Werft 4,7 Milliarden Euro Schadenersatz
  • Unklar ist bislang, worauf die Forderung gestützt wird und wie Bundesregierung oder Bundeswehr reagieren
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