In Ungarn sind zwei ehemalige Minister aus der Regierungszeit von Ministerpräsident Viktor Orbán in Untersuchungshaft genommen worden. Das geht aus einem Bericht des österreichischen Rundfunks ORF hervor. Angaben zu den Namen der beiden früheren Regierungsmitglieder wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Auch zu den konkreten Vorwürfen, dem Zeitpunkt der Festnahmen oder den Hintergründen der Untersuchungshaft liegen bislang keine näheren Informationen vor. Damit bleibt zunächst offen, in welchem Verfahren die beiden ehemaligen Minister festgehalten werden und welche Entscheidungen die ungarischen Behörden getroffen haben.
Die Untersuchungshaft ist eine vorläufige Maßnahme und stellt für sich genommen keine Feststellung der Schuld dar. Weitere Details zum Stand der Ermittlungen, zu möglichen Anklagen oder zu den Reaktionen der Betroffenen sind derzeit nicht bekannt.
Die beiden Politiker gehörten früher einer Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán an. Welche Ressorts sie leiteten und wann sie aus dem Amt ausschieden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Genauere Angaben dazu liegen bislang ebenfalls nicht vor.
Das berichtete zuerst der ORF.
Kurz zusammengefasst
- In Ungarn wurden zwei ehemalige Minister aus der Regierungszeit Viktor Orbáns in Untersuchungshaft genommen
- Die Namen der beiden früheren Regierungsmitglieder wurden bislang nicht genannt
- Vorwürfe, Festnahmezeitpunkt und Hintergründe sind unbekannt; die Untersuchungshaft ist kein Schuldspruch
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