Die Steiermark will den Ausbau der Windkraft grundsätzlich vorantreiben, nimmt jedoch zwei umstrittene Zonen aus den bisherigen Planungen. Auf steirischen Bergen sollen Flächen für bis zu 135 zusätzliche Windräder reserviert werden. Die Entscheidung fällt nach einer Welle der Kritik an den vorgesehenen Gebieten.
Mit der Flächenreservierung verfolgt die Landesregierung das Ziel, zusätzliche Standorte für die Windenergie zu sichern. Wie die einzelnen Zonen verteilt sind und welche konkreten Projekte dort entstehen könnten, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben zum Zeitplan der weiteren Planung liegen bislang nicht vor.
Neben der Windkraft geht es in der steirischen Energiepolitik auch um den Ausbau der Photovoltaik. Sogenannte Beschleunigungsgebiete sollen den Ausbau von Solaranlagen voranbringen. Welche Flächen dafür konkret vorgesehen sind und wie stark sich die Verfahren dadurch verkürzen sollen, ist derzeit nicht näher bekannt.
Die Streichung der zwei Zonen zeigt zugleich, dass die Standortplanung für erneuerbare Energien in der Steiermark politisch umstritten bleibt. Zu den konkreten Gründen für die Aufgabe der beiden Gebiete sowie zu den vorgebrachten Kritikpunkten liegen keine weiteren Angaben vor. Fest steht nach den verfügbaren Informationen lediglich, dass die Landesregierung an zusätzlichen Flächen für Windkraft festhalten, zwei besonders umstrittene Bereiche aber nicht weiterverfolgen will.
Die Meldung wurde zuerst von der Kleinen Zeitung veröffentlicht.
Kurz zusammengefasst
- Die Steiermark streicht zwei umstrittene Windkraftzonen aus den bisherigen Planungen
- Auf steirischen Bergen sollen Flächen für bis zu 135 zusätzliche Windräder reserviert werden
- Beschleunigungsgebiete sollen in der Steiermark den Ausbau von Solaranlagen voranbringen
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