Deutschland hat Israel Lkw-Scanner zur Verfügung gestellt, um die Kontrolle von Hilfslieferungen für den Gazastreifen zu beschleunigen. Die Geräte sollen ermöglichen, mehr Lastwagen am Grenzübergang zu überprüfen und damit den Zugang humanitärer Hilfe nach Gaza zu erleichtern. Nach Recherchen des ARD-Studios Tel Aviv sind die Scanner allerdings bislang nicht in Betrieb.
Damit bleibt die von deutscher Seite angestrebte Wirkung der technischen Unterstützung zunächst aus. Die Geräte könnten Lastwagen durchleuchten und so die Kontrolle der Lieferungen unterstützen. Genauere Angaben dazu, warum die Scanner noch nicht eingesetzt werden, liegen bislang nicht vor.
Auch ist der konkrete Grenzübergang, an dem die deutschen Geräte verwendet werden sollen, nicht näher benannt. Unklar bleibt daher, wann die Scanner in Betrieb genommen werden und in welchem Umfang sie künftig zur Abfertigung von Hilfstransporten beitragen können.
Die Bereitstellung der Technik steht im Zusammenhang mit den Bemühungen, mehr humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu bringen. Für die praktische Umsetzung ist jedoch entscheidend, dass die Scanner tatsächlich eingesetzt werden können. Bis dahin verändert die deutsche Unterstützung die Abläufe an der Grenze offenbar noch nicht.
Das berichtete zuerst tagesschau unter Berufung auf Recherchen des ARD-Studios Tel Aviv.
Kurz zusammengefasst
- Deutschland hat Israel Lkw-Scanner zur Kontrolle von Hilfslieferungen nach Gaza bereitgestellt
- Die Geräte sind laut Recherchen des ARD-Studios Tel Aviv bislang nicht in Betrieb
- Unklar sind die Gründe, der geplante Grenzübergang und der Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme
Kommentare (0)