Die letzten Bundeswehr-Soldaten haben den Irak verlassen. Zuvor wurde das deutsche Feldlager in Erbil übergeben. Damit endet der deutsche Beitrag zu einer internationalen Mission, an der sich Deutschland seit 2015 im Irak und in Jordanien beteiligt hatte.
Der Einsatz stand im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat. Deutschland war dabei vor allem beratend tätig. Weitere Einzelheiten zum Ablauf der Übergabe und zum genauen Zeitpunkt des Abzugs liegen in den vorliegenden Angaben nicht vor.
Der Rückzug erfolgt auf Wunsch der irakischen Regierung. Insgesamt waren Soldaten aus 70 Nationen Teil der internationalen Mission im Land. Mit dem Abzug der Bundeswehr endet nun auch die deutsche Beteiligung an diesem Einsatz im Irak.
Die Bundeswehr war in der Region seit 2015 engagiert. Neben dem Irak umfasste der deutsche Beitrag auch Jordanien. Angaben dazu, ob und in welcher Form sich daraus Änderungen für den deutschen Einsatz in Jordanien ergeben, liegen nicht vor.
Über die Übergabe des Feldlagers und den Abzug der letzten deutschen Soldaten berichtete zuerst n-tv.
Kurz zusammengefasst
- Die letzten Bundeswehr-Soldaten haben den Irak verlassen und das deutsche Feldlager in Erbil übergeben
- Damit endet Deutschlands Beteiligung an der internationalen Irak-Mission, die seit 2015 vor allem beratend lief
- Der Rückzug erfolgte auf Wunsch der irakischen Regierung; an der Mission waren Soldaten aus 70 Nationen beteiligt
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