Ein Saturnmond könnte lebensfreundlicher sein als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Nach Angaben der Forschenden könnten Mikroorganismen in einem unter der Oberfläche verborgenen Ozean Bedingungen vorfinden, unter denen sie überleben können.
Die Untersuchung erweitert damit die Vorstellung davon, wo im Sonnensystem grundsätzlich Leben möglich sein könnte. Im Mittelpunkt steht ein Ozean, der nicht offen sichtbar ist, sondern sich im Inneren des Saturnmonds befindet. Welche konkreten Eigenschaften dieser Wasservorrat besitzt und unter welchen Bedingungen die Mikroorganismen dort bestehen könnten, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Die LMU-Studie deutet nach Angaben vom Donnerstag darauf hin, dass der Saturnmond eine höhere potenzielle Lebensfreundlichkeit aufweisen könnte als bisher angenommen. Gemeint ist dabei zunächst die Möglichkeit, dass einfache Lebensformen wie Mikroorganismen dort überleben könnten. Ein Nachweis von Leben auf dem Mond ist mit der Untersuchung nicht verbunden.
Weitere Einzelheiten zu den verwendeten Methoden, zum untersuchten Saturnmond und zu den genauen Ergebnissen liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Damit bleibt offen, wie die Forschenden die möglichen Lebensbedingungen bewertet haben und ob künftige Untersuchungen diese Einschätzung überprüfen können.
Das berichteten die Salzburger Nachrichten zuerst.
Kurz zusammengefasst
- Eine LMU-Studie bewertet einen Saturnmond als möglicherweise lebensfreundlicher als bisher angenommen
- In einem verborgenen Ozean unter der Oberfläche könnten Mikroorganismen Bedingungen zum Überleben finden
- Die Untersuchung weist kein Leben nach; konkrete Methoden und Eigenschaften des Ozeans bleiben offen
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