Die American University of Afghanistan in Kabul ist wegen ausbleibender Finanzierung durch das US-Außenministerium von einer möglichen Schließung bedroht. Nach Angaben der New York Times würde der Wegfall der Unterstützung für die kommenden zwei Jahre die Ausbildung von Hunderten afghanischen Studentinnen gefährden.
Die Finanzierung durch das US-Außenministerium wurde demnach nicht bewilligt. Welche Summe der Universität bislang zur Verfügung stand und aus welchen konkreten Gründen die Unterstützung entfällt, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch ein genauer Zeitpunkt für eine mögliche Schließung wird nicht genannt.
Die American University of Afghanistan gehört zu den Einrichtungen, deren Fortbestand damit unmittelbar von der weiteren Finanzierung abhängen könnte. Für die betroffenen Studentinnen würde eine Schließung nach derzeitigem Stand den Verlust ihrer Bildungseinrichtung bedeuten. Angaben dazu, ob alternative Geldgeber oder andere Lösungen geprüft werden, liegen bislang nicht vor.
Die Entwicklung fällt in eine angespannte Bildungslage für Frauen in Afghanistan. Die vorliegenden Informationen beziehen sich jedoch ausschließlich auf die mögliche Schließung der Universität und die Folgen für die dort eingeschriebenen Studentinnen. Weitere Einzelheiten zur Zahl der Betroffenen, zu möglichen Ersatzangeboten oder zu den nächsten Schritten der Hochschule sind nicht bekannt.
Das berichtete zuerst die New York Times World.
Kurz zusammengefasst
- Die American University of Afghanistan in Kabul ist wegen ausbleibender US-Finanzierung von der Schließung bedroht
- Der Wegfall der Unterstützung für zwei Jahre gefährdet die Ausbildung von Hunderten afghanischen Studentinnen
- Die Finanzierung wurde nicht bewilligt; Gründe, Betrag und Zeitpunkt einer möglichen Schließung sind unbekannt
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