Das FBI hat im US-Bundesstaat Washington einen Mitarbeiter des Energieministeriums festgenommen. Der 51-jährige Ashton Hamed Ellaboudy aus Richland soll nach Angaben des US-Justizministeriums versucht haben, die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen materiell zu unterstützen. Zu den Vorwürfen gehört demnach der Kauf von Materialien für selbstgebaute Sprengsätze und Drohnen.
Ellaboudy arbeitet den Angaben zufolge als Elektroingenieur beim Energieministerium. Außerdem soll er in den Jemen gereist sein. Die Festnahme erfolgte am Donnerstag. Für Freitag war sein erstes Erscheinen vor Gericht vorgesehen.
Die US-Behörden werfen dem Mann damit Unterstützung einer bewaffneten Gruppierung vor, die von Iran unterstützt wird. Welche konkreten Materialien Ellaboudy gekauft haben soll und unter welchen Umständen die Reise in den Jemen stattgefunden haben soll, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch genauere Einzelheiten zu den gegen ihn erhobenen Anklagepunkten liegen bislang nicht vor.
Gerichtsunterlagen nennen nach den verfügbaren Informationen keinen Anwalt, der sich unmittelbar zu dem Fall äußern konnte. Damit ist zunächst auch keine Stellungnahme der Verteidigung bekannt. Angaben zu einem möglichen Motiv oder dazu, ob die beschuldigten Materialien tatsächlich verwendet wurden, liegen nicht vor.
Die Huthi sind eine im Jemen aktive Bewegung, die in den vorliegenden Informationen als vom Iran unterstützt beschrieben wird. Ein Zusammenhang zwischen Ellaboudys Tätigkeit im US-Energieministerium und den erhobenen Vorwürfen wird zwar im Rahmen der Festnahme genannt, konkrete weitere Angaben dazu wurden zunächst nicht veröffentlicht.
Das berichtete zuerst Arab News unter Berufung auf Angaben des US-Justizministeriums und des FBI.
Kurz zusammengefasst
- Das FBI nahm in Washington den 51-jährigen Energieministeriumsmitarbeiter Ashton Hamed Ellaboudy fest
- Die US-Justiz wirft ihm vor, die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen materiell unterstützt haben zu wollen
- Zu den Vorwürfen zählen der Kauf von Materialien für selbstgebaute Sprengsätze und Drohnen sowie eine Jemen-Reise
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