Das US-Verteidigungsministerium hat einen Vertrag im Wert von 24,4 Milliarden Dollar mit Raytheon geschlossen, um die Produktion von SM-6-Raketen zu beschleunigen. Das Unternehmen gehört zum Rüstungskonzern RTX. Nach Angaben des Pentagons sollen damit die umfangreichen Bestände ersetzt werden, die während des Iran-Kriegs verbraucht wurden.
Die Vereinbarung hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren. Zusätzlich sind zwei weitere Optionsjahre vorgesehen. Nach Darstellung des US-Verteidigungsministeriums soll der mehrjährige Vertrag eine schnellere Fertigung der Raketen ermöglichen.
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03.10.2026Bei der SM-6 handelt es sich um eine von der US-Marine eingesetzte Lenkwaffe. Sie kann nach Angaben des Pentagons sowohl zur Abwehr von Luftzielen als auch gegen Ziele auf der Wasseroberfläche verwendet werden. Genauere Angaben dazu, wie viele Raketen im Zuge des Konflikts eingesetzt wurden oder wie stark die Bestände gesunken sind, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Der Auftrag ist Teil der Bemühungen Washingtons, die durch den militärischen Einsatz entstandenen Lücken im Raketenbestand zu schließen. Weitere Einzelheiten zur geplanten Produktionsmenge oder zum zeitlichen Ablauf der Auslieferungen wurden nicht genannt. Das US-Verteidigungsministerium teilte die Vergabe am Donnerstag mit. Zuerst berichtete Arab News darüber.
Kurz zusammengefasst
- Das US-Verteidigungsministerium schloss mit Raytheon einen SM-6-Vertrag über 24,4 Milliarden Dollar
- Der Vertrag läuft zunächst fünf Jahre und kann um zwei weitere Optionsjahre verlängert werden
- SM-6-Raketen dienen der US-Marine zur Abwehr von Luftzielen und zum Angriff auf Wasserziele
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