Nach schweren Überschwemmungen in Nepal versuchen Fachleute in zwei forensischen Laboratorien, die Todesopfer mithilfe genetischer Analysen zu identifizieren. Sie untersuchen Proben, erstellen DNA-Profile und bauen dafür eine Datenbank auf. Nach vorliegenden Informationen stellt der Umfang dieser Arbeit die Labore vor eine bislang nicht bewältigte Herausforderung.
Die genetische Identifizierung soll dabei helfen, die Opfer eindeutig zuzuordnen. Dafür werden Proben ausgewertet und die gewonnenen Profile in einer gemeinsamen Datenbasis erfasst. Wie viele Menschen betroffen sind, aus welchen Regionen die Proben stammen und wie lange die Untersuchungen dauern könnten, ist bislang nicht bekannt.
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03.10.2026Die Arbeit findet im Nachgang der Überschwemmungen statt. Für die beteiligten Expertinnen und Experten geht es darum, angesichts der Vielzahl an Proben ein Verfahren zu bewältigen, das die bisherigen Kapazitäten der beiden Labore offenbar deutlich übersteigt. Genauere Angaben zu den eingesetzten Methoden oder zum Stand der Identifizierungen liegen bislang nicht vor.
Die Untersuchungen sind Teil der forensischen Aufarbeitung der Katastrophe. Mit dem Aufbau der DNA-Datenbank sollen die vorhandenen Informationen systematisch zusammengeführt werden. Das berichtete zuerst The Japan Times.
Kurz zusammengefasst
- Zwei forensische Labore in Nepal identifizieren Überschwemmungsopfer mithilfe genetischer Analysen
- Fachleute erstellen DNA-Profile und führen sie in einer gemeinsamen Datenbank zusammen
- Der Umfang übersteigt offenbar die bisherigen Kapazitäten; Zahlen und Dauer der Untersuchungen sind unbekannt
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