Sumitomo Mitsui DS Asset Management hat seine gesamten Bestände an französischen Staatsanleihen verkauft. Hintergrund sind nach Angaben des Vermögensverwalters Sorgen über die finanzielle Lage Frankreichs. Die frei gewordenen Mittel wurden in deutsche Bundesanleihen sowie in kurzfristige japanische Staatsanleihen umgeschichtet.
Damit reagiert der Vermögensverwalter auf Bedenken hinsichtlich der französischen Staatsfinanzen. Weitere Angaben zum Umfang der veräußerten französischen Anleihen oder zum Volumen der Investitionen in deutsche und japanische Staatspapiere liegen bislang nicht vor.
Die Entscheidung betrifft den europäischen Staatsanleihemarkt und stellt französische sowie deutsche Schuldtitel unmittelbar gegenüber. Während französische Anleihen vollständig aus dem betrachteten Portfolio genommen wurden, flossen die Mittel unter anderem in deutsche Bundesanleihen. Ein weiterer Teil wurde in kurzfristigen japanischen Staatspapieren angelegt.
Zu den konkreten Gründen für die Einschätzung der französischen Haushaltslage machte der Vermögensverwalter in den vorliegenden Informationen keine näheren Angaben. Auch ist nicht bekannt, ob die Umschichtung eine längerfristige Anlagestrategie darstellt oder ausschließlich die aktuelle Bewertung der Finanzsituation Frankreichs widerspiegelt.
Über den Schritt berichtete zuerst Bloomberg Markets.
Kurz zusammengefasst
- Sumitomo Mitsui DS Asset Management verkaufte wegen Sorgen um Frankreichs Finanzlage sämtliche französischen Staatsanleihen
- Die Mittel flossen in deutsche Bundesanleihen und kurzfristige japanische Staatsanleihen
- Angaben zum Umfang der Verkäufe und zur Dauer der Umschichtung liegen bislang nicht vor
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