In Santiago de Chile sind Studentenproteste in gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei übergegangen. Nach Angaben der britischen Nachrichtensendung Al Jazeera English setzte die Polizei Tränengas und Wasserwerfer ein, um mehrere hundert Studierende auseinanderzutreiben.
Die Proteste fanden in der chilenischen Hauptstadt statt. Die Einsatzkräfte gingen gegen die Demonstrierenden mit Mitteln vor, die zur Auflösung größerer Menschenansammlungen eingesetzt werden. Genauere Angaben zum Anlass der Kundgebung, zu möglichen Verletzten oder zu Festnahmen liegen bislang nicht vor.
Auch ist derzeit nicht bekannt, wie lange die Auseinandersetzungen andauerten oder ob es über die Zusammenstöße hinaus zu weiteren Zwischenfällen kam. Die vorliegenden Informationen beschränken sich auf den Einsatz von Tränengas und Wasserwerfern sowie auf die Beteiligung von Hunderten Studenten.
Studentische Proteste haben in Chile wiederholt öffentliche Aufmerksamkeit erhalten. Für den aktuellen Vorfall wurden jedoch keine weiteren Hintergründe oder Forderungen der Demonstrierenden genannt. Ebenso liegen keine Angaben dazu vor, ob Behörden oder Vertreter der Studierenden den Einsatz kommentiert haben.
Das berichtete zuerst Al Jazeera English über seinen Nachrichtenkanal @AJEnglish.
Kurz zusammengefasst
- In Santiago de Chile eskalierten Studentenproteste zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei
- Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer gegen mehrere hundert Studierende ein
- Zu Anlass, Verletzten, Festnahmen und Dauer der Auseinandersetzungen gibt es bislang keine Angaben
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