Die letzte geplante Fernsehdebatte vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist abgesagt worden. Hintergrund war ein Bombenalarm vor dem Obersten Gerichtshof in der Hauptstadt Brasília. Sowohl der amtierende Präsident als auch der Oppositionskandidat nahmen an der abschließenden Debatte nicht teil.
Die Veranstaltung sollte den Wahlkampf vor dem Urnengang abschließen und den beiden wichtigsten Bewerbern eine letzte Gelegenheit geben, ihre Positionen öffentlich gegenüberzustellen. Stattdessen wurde die Debatte abgesagt. Genauere Angaben zu den Umständen des Alarms und zu möglichen Sicherheitsmaßnahmen liegen bislang nicht vor.
Der Vorfall ereignete sich am Obersten Gerichtshof in Brasília. Ob zwischen dem Bombenalarm und der Absage der TV-Debatte ein unmittelbarer organisatorischer oder sicherheitsbezogener Zusammenhang bestand, geht aus den vorliegenden Informationen nicht näher hervor. Auch ist zunächst unklar, ob ein verdächtiger Gegenstand gefunden wurde oder ob weitere Konsequenzen folgten.
Die Abwesenheit des Präsidenten und des Oppositionskandidaten prägt damit den Abschluss der öffentlichen Auseinandersetzung vor der Wahl. Weitere Einzelheiten zum Ablauf der Wahlkampfwoche oder zu einer möglichen Nachholung der Debatte sind nicht bekannt.
Das berichtete zuerst Al Jazeera English.
Kurz zusammengefasst
- Die letzte geplante TV-Debatte vor der Präsidentschaftswahl in Brasilien wurde abgesagt
- Vor dem Obersten Gerichtshof in Brasília gab es einen Bombenalarm
- Der amtierende Präsident und der Oppositionskandidat nahmen nicht an der Debatte teil
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