Nach einer gescheiterten Hinrichtung im US-Bundesstaat Tennessee werden dort bis zum Jahresende keine weiteren Exekutionen stattfinden. Der Gouverneur setzte die geplanten Vollstreckungen für den restlichen Jahresverlauf aus. Anlass ist eine Hinrichtung, deren Ablauf sich nach Angaben eines Anwalts über mehrere Stunden erstreckte.
Zu den genauen Umständen der gescheiterten Prozedur liegen in den vorliegenden Informationen keine weiteren Angaben vor. Bekannt ist lediglich, dass die Vollstreckung nicht wie vorgesehen abgeschlossen werden konnte und ein Anwalt anschließend Einzelheiten zum Ablauf schilderte. Welche konkreten Probleme auftraten, wurde nicht mitgeteilt.
Die Entscheidung des Gouverneurs betrifft sämtliche weiteren Hinrichtungen, die in Tennessee bis zum Ende des Jahres vorgesehen waren. Ob und wann die ausgesetzten Vollstreckungen danach wieder aufgenommen werden, ist in den vorliegenden Angaben nicht geklärt.
Das berichtete zuerst die österreichische Tageszeitung „Der Standard“.
Kurz zusammengefasst
- Tennessees Gouverneur setzt nach einer gescheiterten Hinrichtung alle weiteren Exekutionen bis Jahresende aus
- Laut einem Anwalt erstreckte sich der Ablauf der Hinrichtung über mehrere Stunden
- Welche konkreten Probleme auftraten und wann Hinrichtungen wieder beginnen, ist unklar
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