Das geplante Raffinerieprojekt des nigerianischen Unternehmers Aliko Dangote im kenianischen Hafenort Lamu ist erneut mit einer juristischen Anfechtung konfrontiert. Eine kenianische Verbraucherschutzgruppe reichte eine Petition gegen das Vorhaben ein, das mit Kosten von 16 Milliarden US-Dollar verbunden ist.
Für das Projekt ist dies bereits die zweite rechtliche Hürde. Weitere Einzelheiten zu den konkreten Vorwürfen oder Forderungen der Verbraucherschutzgruppe liegen zunächst nicht vor. Auch ist bislang unklar, welche unmittelbaren Auswirkungen das Verfahren auf die Planung oder den Zeitplan der Raffinerie haben könnte.
Die Anlage soll in Lamu entstehen. Der Ort liegt an der kenianischen Küste und verfügt über einen Hafen. Mit dem Projekt ist Dangote verbunden, der als Milliardär bezeichnet wird. Angaben zu Baubeginn, geplanter Kapazität oder zum aktuellen Stand des Genehmigungsverfahrens enthält die vorliegende Meldung nicht.
Die neue Petition erhöht den rechtlichen Druck auf das Vorhaben, lässt aber allein noch keine Aussage über dessen weiteren Verlauf zu. Ob und wann sich zuständige Gerichte mit dem Antrag befassen oder eine Entscheidung treffen, ist nach den vorliegenden Informationen offen.
Das berichtete zuerst Bloomberg Markets unter dem Quellen-Handle @Bloomberg.
Kurz zusammengefasst
- Eine kenianische Verbraucherschutzgruppe reichte eine Petition gegen Dangotes geplante Raffinerie in Lamu ein
- Das Projekt im kenianischen Hafenort soll 16 Milliarden US-Dollar kosten und steht bereits vor der zweiten rechtlichen Hürde
- Unklar ist, welche Auswirkungen das Verfahren auf Planung und Zeitplan der Raffinerie haben könnte
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