Die österreichische Regierung will den Wasserverbrauch großer Betriebe künftig in einem eigenen Register erfassen. Ab 2029 sollen Unternehmen, die erhebliche Mengen Wasser entnehmen, ihren Verbrauch melden. Die Daten sollen nach Regierungsangaben dabei helfen, die Wasserbewirtschaftung besser zu planen und auf mögliche Dürreperioden vorbereitet zu sein.
Vorgestellt wurde das Vorhaben vor dem Hintergrund eines Dürresommers. Mit dem geplanten Register soll eine verlässlichere Übersicht darüber entstehen, in welchem Umfang Wasser von Betrieben genutzt wird. Dadurch könnte die Planung in Zeiten knapper Wasserressourcen erleichtert werden. Genauere Angaben zu den konkreten Folgen des Projekts liegen bislang nicht vor.
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03.10.2026Offen ist auch, ab welcher Entnahmemenge ein Betrieb als großer Wasserverbraucher gilt. Ebenso wurden in den vorliegenden Informationen keine Einzelheiten dazu genannt, welche Unternehmen betroffen sein werden, bei welcher Stelle die Meldungen eingehen sollen oder wie die erfassten Daten ausgewertet werden. Fest steht nach den Angaben lediglich, dass die Meldepflicht im Jahr 2029 beginnen soll.
Das Register ist Teil einer nationalen Anpassung der Wasserbewirtschaftung an wiederkehrende Trockenperioden. Die Regierung verbindet damit vor allem ein besseres Bild über die Nutzung großer Wassermengen. Ob aus den Einträgen später konkrete Vorgaben für einzelne Betriebe oder Regionen abgeleitet werden, ist bislang nicht bekannt.
Mit der angekündigten Erfassung setzt die Regierung auf eine systematischere Datengrundlage für die Planung. Weitere Details zur Ausgestaltung und Umsetzung des Registers müssen noch präzisiert werden. Das berichtete zuerst die Kleine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Österreich will ab 2029 den Wasserverbrauch großer Betriebe in einem eigenen Register erfassen
- Die Daten sollen die Wasserbewirtschaftung verbessern und auf mögliche Dürreperioden vorbereiten
- Offen ist, ab welcher Entnahmemenge die Meldepflicht gilt und welche Unternehmen betroffen sind
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