Die Warenhauskette Galeria hat erneut ein Insolvenzverfahren beantragt. Nach den vorliegenden Informationen sollen zunächst 83 Filialen geöffnet bleiben. Zugleich drohen dem Unternehmen jedoch Schließungen von mehr als 30 Standorten.
Die erneute Insolvenz wird mit mehreren Ursachen in Verbindung gebracht. Der schwache Konsum spielt dabei eine Rolle, ist den Angaben zufolge aber nicht der einzige Grund für die schwierige Lage des Warenhauskonzerns. Genauere Angaben zu den weiteren Ursachen und zum Ablauf des Verfahrens liegen bislang nicht vor.
Für die Beschäftigten, die betroffenen Städte und die Kundschaft bleibt damit zunächst offen, welche Filialen langfristig fortgeführt werden können. Fest steht lediglich, dass der Betrieb in 83 Häusern vorerst weitergehen soll. Bei mehr als 30 weiteren Standorten sind dagegen Einschnitte möglich.
Galeria steht damit erneut vor einer umfassenden Neuordnung seines Filialnetzes. Weitere Einzelheiten zu den geplanten Maßnahmen, möglichen Zeitplänen und den konkreten Standorten wurden in den vorliegenden Informationen nicht genannt. Das berichtete zuerst die Süddeutsche Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Galeria hat erneut ein Insolvenzverfahren beantragt
- Zunächst sollen 83 Filialen geöffnet bleiben
- Mehr als 30 Standorte könnten geschlossen werden; schwacher Konsum gilt als eine Ursache
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