Jordaniens König Abdullah II. hat die USA aufgefordert, die diplomatischen Bemühungen um eine umfassende regionale Waffenruhe stärker zu unterstützen. In einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio drängte der Monarch am Freitag auf Schritte zur Deeskalation im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen den USA und Iran.
Nach Angaben der jordanischen Nachrichtenagentur Petra betonte Abdullah, eine Vereinbarung müsse die Sicherheit und Souveränität der arabischen Staaten gewährleisten. Zugleich hob er die aus seiner Sicht zentrale Rolle Washingtons bei den Bemühungen hervor, die Stabilität in der Region wiederherzustellen.
Das Gespräch fand vor dem Hintergrund laufender diplomatischer Initiativen statt, die auf eine Beendigung des US-Iran-Konflikts und eine Begrenzung seiner regionalen Folgen zielen. Welche konkreten Maßnahmen oder Verhandlungsschritte dabei besprochen wurden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Abdullahs Forderung richtet sich damit auf eine umfassende Regelung, die über eine begrenzte oder vorübergehende Unterbrechung der Kämpfe hinausgehen soll. Genauere Angaben zu möglichen Vereinbarungen, einem Zeitplan oder weiteren beteiligten Staaten liegen bislang nicht vor.
Das berichtete zuerst Arab News unter Berufung auf die jordanische Nachrichtenagentur Petra.
Kurz zusammengefasst
- Jordaniens König Abdullah II. fordert von den USA mehr Unterstützung für eine umfassende regionale Waffenruhe
- Im Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio drängte Abdullah auf Deeskalation im Konflikt zwischen den USA und Iran
- Die Vereinbarung soll laut Abdullah die Sicherheit und Souveränität der arabischen Staaten gewährleisten
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