Das Weiße Haus fordert europäische Staaten auf, angesichts hoher Spritpreise Dieselreserven auf den Markt zu bringen. Damit soll Europa nach den vorliegenden Angaben dazu beitragen, den Druck auf den Kraftstoffmarkt zu verringern und ein Dieselproblem der Regierung von US-Präsident Donald Trump abzufedern.
Die Forderung richtet sich an die Europäer und steht im Zusammenhang mit der angespannten Preisentwicklung bei Kraftstoffen. Welche Staaten konkret gemeint sind, in welchem Umfang Reserven freigegeben werden sollen und wie die Maßnahme umgesetzt werden könnte, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genaue Angaben zur Höhe der Spritpreise oder zu den Auswirkungen auf die Versorgung liegen bislang nicht vor.
Für die Schweiz soll die Aufforderung demnach nicht gelten. Ihre Dieselvorräte blieben von den Forderungen des Weißen Hauses verschont. Gründe für diese Ausnahme werden in den verfügbaren Angaben nicht genannt.
Die Debatte macht deutlich, dass die Vereinigten Staaten bei der Bewältigung der hohen Kraftstoffpreise auf einen Beitrag Europas setzen. Ob europäische Regierungen der Aufforderung nachkommen und ob tatsächlich Reserven freigegeben werden, ist nach derzeitigem Informationsstand offen. Das berichtete zuerst der Tages-Anzeiger.
Kurz zusammengefasst
- Das Weiße Haus fordert europäische Staaten auf, wegen hoher Spritpreise Dieselreserven freizugeben
- Unklar ist, welche Staaten gemeint sind, wie viel Diesel freigegeben werden soll und wie die Maßnahme umgesetzt würde
- Für die Schweiz gilt die Aufforderung nicht; ob andere europäische Regierungen folgen, ist offen
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