OpenAI, der mit einer Bewertung von rund einer Billion Dollar verbundene Entwickler von Künstlicher Intelligenz, ist in Zürich bislang nur in kleiner Form präsent. Der Konzern hat sich dort als Kleinfirma eingetragen. Zugleich deutet eine Auswertung von Stellenanzeigen und Handelsregistereinträgen darauf hin, dass OpenAI und das ebenfalls in der Schweiz aktive Unternehmen Anthropic dort bisher kaum gewachsen sind.
Die Entwicklung steht im Kontrast zu den Erwartungen, die mit den beiden KI-Unternehmen verbunden werden. In Zürich hoffen Beobachter dem Bericht zufolge, dass OpenAI und Anthropic langfristig eine Größe erreichen könnten, die mit Technologiekonzernen wie Meta oder Google vergleichbar ist. Für die Schweiz lässt sich ein solcher Ausbau bislang jedoch nicht erkennen.
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03.10.2026Die Analyse betrachtet zwei Anhaltspunkte für die Entwicklung der Unternehmen: ausgeschriebene Stellen und Einträge im Handelsregister. Daraus ergibt sich ein Bild begrenzter Aktivitäten beziehungsweise eines bislang überschaubaren Wachstums in der Schweiz. Genauere Angaben zur Zahl der Beschäftigten, zum Umfang der jeweiligen Niederlassungen oder zu den finanziellen Aktivitäten der Unternehmen in Zürich liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Dass OpenAI in Zürich als Kleinfirma eingetragen ist, sagt zunächst vor allem etwas über die formale Präsenz des Konzerns am Standort aus. Die globale Bewertung des Unternehmens steht damit einer vergleichsweise kleinen lokalen Struktur gegenüber. Auch für Anthropic wird in der Analyse kein starkes Wachstum in der Schweiz festgestellt. Weitere Details zu den konkreten Handelsregistereinträgen oder zu einzelnen Stellenausschreibungen werden nicht genannt.
Zürich gilt damit als Standort, an dem die Expansion großer KI-Unternehmen beobachtet wird, ohne dass sich deren weltweite Bedeutung bislang in entsprechend großen Schweizer Strukturen widerspiegelt. Ob sich die Präsenz von OpenAI und Anthropic künftig verstärkt, lässt sich aus den vorliegenden Daten nicht ableiten. Fest steht nach der Analyse lediglich, dass beide Unternehmen in der Schweiz bisher kaum gewachsen sind.
Die Einordnung beruht auf einer erstmals vorgenommenen Auswertung von Stellenanzeigen und Handelsregistereinträgen. Das berichtete zuerst die Neue Zürcher Zeitung (NZZ).
Kurz zusammengefasst
- OpenAI ist in Zürich bislang nur als Kleinfirma eingetragen
- Stellenanzeigen und Handelsregistereinträge zeigen, dass OpenAI und Anthropic in der Schweiz bisher kaum gewachsen sind
- Die vorliegenden Daten erlauben keine Aussage darüber, ob beide Unternehmen ihre Präsenz künftig ausbauen
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