Die eskalierende Bandenkrise in Haiti hat nach Angaben der Vereinten Nationen in diesem Jahr bereits mindestens 5.700 Menschen das Leben gekostet oder verletzt. Zudem seien mehr als 1.000 Frauen und Mädchen vergewaltigt worden, teilte UN-Menschenrechtschef Volker Türk am Freitag mit.
Die genannten Opferzahlen beziehen sich auf getötete und verletzte Menschen zusammen. Eine genaue Aufschlüsselung der beiden Gruppen liegt in den vorliegenden Angaben nicht vor. Auch zu den Umständen der einzelnen Taten und zur zeitlichen Abgrenzung des genannten Zeitraums wurden keine weiteren Einzelheiten genannt.
Besonders betroffen von der Gewalt sind den Angaben zufolge Frauen und Mädchen. Die Zahl von mehr als 1.000 Vergewaltigungsopfern verdeutlicht die zusätzliche Dimension der Krise, die neben tödlichen Angriffen und Verletzungen auch schwere sexualisierte Gewalt umfasst.
Die Vereinten Nationen führen die Gewalt auf die anhaltende Krise durch bewaffnete Banden in Haiti zurück. Weitere Angaben zur geografischen Verteilung der Opfer, zu einzelnen bewaffneten Gruppen oder zu möglichen Maßnahmen der haitianischen Behörden liegen in der Meldung nicht vor.
Das berichtete zuerst Africanews unter Berufung auf die Angaben des UN-Menschenrechtschefs Volker Türk.
Kurz zusammengefasst
- Die Bandenkrise in Haiti hat in diesem Jahr mindestens 5.700 Menschen getötet oder verletzt
- Mehr als 1.000 Frauen und Mädchen wurden nach UN-Angaben vergewaltigt
- UN-Menschenrechtschef Volker Türk führt die Gewalt auf bewaffnete Banden zurück
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