Das Bundeswirtschaftsministerium streicht ein zentrales Projekt zur Integration Geflüchteter in den deutschen Arbeitsmarkt. Die Maßnahme kostet nach vorliegenden Angaben nur wenige Millionen Euro. Unternehmen und weitere Betroffene reagieren darauf mit deutlicher Kritik.
Bei dem Vorhaben geht es um die Eingliederung von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt. Welche konkreten Angebote das Projekt umfasst, wie viele Menschen daran beteiligt sind und zu welchem Zeitpunkt es beendet werden soll, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Genauere Angaben zu den Gründen für die Entscheidung liegen ebenfalls bislang nicht vor.
Die Kürzung betrifft ein Politikfeld, in dem Unternehmen eine wichtige Rolle bei der Integration von Geflüchteten übernehmen. Nach der Entscheidung des Ministeriums fällt nun ein Projekt weg, das als zentral für diesen Bereich beschrieben wird. Die Reaktionen aus der Wirtschaft fallen entsprechend kritisch aus. Nicht nur die betroffenen Unternehmen zeigen sich demnach entsetzt.
Zur weiteren Finanzierung oder zu möglichen Ersatzangeboten gibt es bislang keine Informationen. Offen bleibt daher auch, ob andere Programme die Aufgaben des gestrichenen Projekts übernehmen sollen. Ebenso ist nicht bekannt, welche Folgen die Entscheidung für die beteiligten Geflüchteten und Unternehmen konkret haben wird.
Das berichtete zuerst Spiegel Online.
Kurz zusammengefasst
- Das Bundeswirtschaftsministerium streicht ein zentrales Projekt zur Integration Geflüchteter in den deutschen Arbeitsmarkt
- Die Maßnahme kostet nur wenige Millionen Euro und stößt bei Unternehmen sowie weiteren Betroffenen auf deutliche Kritik
- Unklar sind konkrete Angebote, Enddatum, Gründe der Kürzung sowie mögliche Ersatzprogramme oder Folgen
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