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Schwache US-Arbeitsmarktdaten stützen Schwellenländerwährungen

Ein unerwartet geringer Beschäftigungszuwachs in den USA hat die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve in diesem Monat gedämpft. Davon profitierten die Währungen der Schwellenländer.

Schwache US-Arbeitsmarktdaten stützen Schwellenländerwährungen
Foto: 3844328 · Pixabay
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Schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt haben die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der Federal Reserve in diesem Monat gedämpft. Ein Index für Währungen aus Schwellenländern stieg daraufhin auf den höchsten Stand der Sitzung. Händler reduzierten ihre Wetten auf einen weiteren Zinsschritt der US-Notenbank.

Nach Angaben des Bureau of Labor Statistics nahm die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft im September um 29.000 zu. Zugleich wurden die Angaben für die beiden Vormonate nach unten korrigiert. Der Zuwachs blieb damit hinter sämtlichen Schätzungen einer von Bloomberg befragten Gruppe von Ökonomen zurück.

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Die Reaktion an den Finanzmärkten konzentrierte sich vor allem auf die möglichen Folgen für den geldpolitischen Kurs in den USA. Ein schwächerer Arbeitsmarkt kann den Druck auf die Federal Reserve verringern, die Zinsen kurzfristig weiter anzuheben. Genauere Angaben dazu, wie sich die Erwartungen über diesen unmittelbaren Markteffekt hinaus entwickeln, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

Für Anlagen aus Schwellenländern gelten die US-Zinsen und die Erwartungen an ihre weitere Entwicklung als wichtige Einflussfaktoren. Die aktuellen Arbeitsmarktdaten führten zunächst dazu, dass Marktteilnehmer ihre Einschätzung einer weiteren Zinserhöhung in diesem Monat zurücknahmen. Davon profitierte der Index, der die Entwicklung der Schwellenländerwährungen abbildet.

Die veröffentlichten Zahlen enthalten neben dem niedrigen Beschäftigungszuwachs auch Revisionen der vorherigen Arbeitsmarktangaben. Damit fiel das Bild der jüngsten Beschäftigungsentwicklung in den USA insgesamt schwächer aus als zuvor ausgewiesen. Ob sich daraus eine nachhaltige Veränderung der geldpolitischen Erwartungen ergibt, lässt sich aus den vorliegenden Informationen nicht ableiten.

Zu den Marktauswirkungen äußerte sich im Bloomberg-Bericht auch Anisha Goodly, Managing Director für Fixed Income beim Vermögensverwalter TCW. Weitere Einzelheiten zu ihrer Einschätzung werden in der vorliegenden Meldung jedoch nicht genannt.

Die Daten wurden am Freitag vom Bureau of Labor Statistics veröffentlicht. Das berichtete zuerst Bloomberg Markets unter dem Quellen-Handle @Bloomberg.

Kurz zusammengefasst

  • Die US-Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft stieg im September nur um 29.000 Stellen
  • Die Angaben für die beiden Vormonate wurden nach unten korrigiert
  • Schwache Arbeitsmarktdaten dämpften Zinserhöhungserwartungen und stützten Schwellenländerwährungen
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