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Ukraine kündigt verstärkte Angriffe auf russische Ölraffinerien an

Die Ukraine will nach Angaben von Präsident Selenskyj den Druck auf die russische Energieversorgung erhöhen. Zugleich wirft er Moskau vor, mit Angriffen auf Infrastruktur die Bevölkerung aus den Städten vertreiben zu wollen.

Ukraine kündigt verstärkte Angriffe auf russische Ölraffinerien an
Foto: Tom Fisk · Pexels
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Die Ukraine will ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien und andere Teile der Energieversorgung verstärken. Präsident Wolodymyr Selenskyj begründet die Ausweitung damit, dass die russische Energieinfrastruktur eine wichtige Einnahmequelle für Moskau sei. Genauere Angaben zu möglichen Zielen, zum Zeitpunkt oder zum Umfang weiterer Angriffe liegen bislang nicht vor.

Damit rückt die Energieversorgung erneut in den Mittelpunkt der Auseinandersetzung im Ukraine-Krieg. Nach den vorliegenden Informationen nimmt die Ukraine gezielt Anlagen ins Visier, die für die russische Wirtschaft und die Finanzierung des Krieges von Bedeutung sind. Ölraffinerien spielen dabei eine zentrale Rolle, weil sie Rohstoffe weiterverarbeiten und damit zur Versorgung des Landes beitragen.

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Selenskyj warf Russland zugleich vor, mit Angriffen auf die Energieversorgung und andere Infrastruktur die Bevölkerung aus den Städten vertreiben zu wollen. Die ukrainische Darstellung stellt die russischen Attacken damit in einen Zusammenhang mit dem Ziel, den Alltag der Menschen zu erschweren und den Druck auf die Zivilbevölkerung zu erhöhen. Konkrete neue Einzelheiten zu den von ihm genannten Angriffen wurden in der Meldung nicht genannt.

Die Ankündigung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine. Beide Seiten greifen im Verlauf des Krieges immer wieder Einrichtungen an, die für Energieversorgung, Logistik oder die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Gegners wichtig sind. Welche konkreten Folgen eine mögliche Intensivierung der ukrainischen Angriffe für die russische Energieversorgung haben könnte, ist derzeit offen.

Selenskyj zeigte sich außerdem skeptisch, dass es bald zu Friedensgesprächen kommen könnte. Nach seiner Einschätzung ist nicht mit einer schnellen diplomatischen Lösung zu rechnen. Weitere Angaben zu möglichen Verhandlungen oder zu einem konkreten Zeitplan wurden nicht gemacht.

Die jüngsten Äußerungen deuten darauf hin, dass die Ukraine neben militärischen Zielen weiterhin die wirtschaftlichen Grundlagen der russischen Kriegsführung unter Druck setzen will. Ob und in welchem Umfang die angekündigten Angriffe tatsächlich ausgeweitet werden, blieb zunächst unklar. Das berichtete zuerst der Nachrichtensender n-tv.

Kurz zusammengefasst

  • Die Ukraine will Angriffe auf russische Ölraffinerien und weitere Teile der Energieversorgung verstärken
  • Selenskyj begründet die Angriffe mit der Energieinfrastruktur als wichtiger Einnahmequelle für Moskau
  • Selenskyj rechnet nicht mit einer schnellen diplomatischen Lösung des Krieges
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