Die Vereinigten Staaten haben ihren militärischen Abzug aus dem Irak abgeschlossen. Nach Angaben des US-Senders NPR ist die US-Militärpräsenz im gesamten Land damit beendet. Der Schritt markiert einen bedeutenden Einschnitt in der Entwicklung des Irak seit Beginn des von den USA geführten Militäreinsatzes.
Der Rückzug erfolgte 23 Jahre nach dem Beginn des Irakkriegs. Der damalige US-Präsident George W. Bush hatte den Einsatz mit der Kampagne „Shock and Awe“ eingeleitet. Mit dem nun abgeschlossenen Abzug endet die militärische Präsenz der Vereinigten Staaten im Irak, die das Land über einen langen Zeitraum geprägt hatte.
Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Abzugs, zu den beteiligten Einheiten oder zu möglichen Folgen für die Sicherheitslage liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Auch Angaben dazu, ob künftig weiterhin eine andere Form der US-Unterstützung für den Irak bestehen bleibt, werden nicht genannt.
Der Abschluss des Rückzugs ist vor dem Hintergrund der langen und umstrittenen Geschichte des US-Einsatzes in dem Land von besonderer Bedeutung. Konkrete politische oder sicherheitspolitische Reaktionen auf den Schritt wurden bislang nicht mitgeteilt.
Über den abgeschlossenen Abzug berichtete zuerst NPR World.
Kurz zusammengefasst
- Die USA haben ihren militärischen Abzug aus dem Irak abgeschlossen und ihre Präsenz im gesamten Land beendet
- Der Rückzug erfolgte 23 Jahre nach Beginn des Irakkriegs unter Präsident George W. Bush
- Konkrete Folgen für die Sicherheitslage und mögliche weitere US-Unterstützung wurden nicht genannt
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