Pakistan hat nach eigenen Angaben den Geschäftsträger Indiens einbestellt und gegen den Tod zweier pakistanischer Zivilisten an der gemeinsamen Grenze protestiert. Die beiden Menschen sollen durch Angehörige der indischen Border Security Force getötet worden sein, teilte Pakistan mit.
Der Vorfall verschärft die diplomatischen Spannungen zwischen den beiden Nachbarstaaten. Pakistan machte die indischen Grenzschutzkräfte für den Tod der Zivilisten verantwortlich. Eine Stellungnahme Indiens zu den Vorwürfen liegt in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Zum genauen Ort des Geschehens sowie zu den Umständen der Todesfälle wurden zunächst keine weiteren Angaben gemacht. Auch ist unklar, wann sich der Vorfall ereignete und ob es neben den beiden getöteten Zivilisten weitere Betroffene gab. Pakistan erklärte, die Einbestellung des indischen Diplomaten habe am Samstag stattgefunden.
Der Geschäftsträger übernimmt in Abwesenheit eines Botschafters oder bei einer nicht vollständig besetzten diplomatischen Vertretung zentrale Aufgaben. Mit der Einbestellung brachte Pakistan seinen Protest auf diplomatischem Weg zum Ausdruck. Weitere Einzelheiten zu möglichen Reaktionen oder Gesprächen zwischen beiden Seiten sind bislang nicht bekannt.
Das berichtete zuerst Bloomberg Markets unter Berufung auf den Dienst @Bloomberg.
Kurz zusammengefasst
- Pakistan bestellte den indischen Geschäftsträger wegen des Todes zweier pakistanischer Zivilisten ein
- Pakistan macht Angehörige der indischen Border Security Force für die Tötungen verantwortlich
- Der Vorfall verschärft die diplomatischen Spannungen zwischen Pakistan und Indien
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