Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem mutmaßlichen Anschlagsplan auf den Militärflugplatz RAF Fairford in Gloucestershire ist ein 25-jähriger Mann gegen Kaution freigelassen worden. Der britisch-iranische Doppelstaatsangehörige war der sechste Verdächtige, den die britische Anti-Terror-Polizei in dem Fall festgenommen hatte.
Der Mann wurde dem Bericht zufolge wegen des Verdachts festgenommen, terroristische Handlungen vorbereitet zu haben. Grundlage war demnach Paragraf 5 des britischen Terrorism Act von 2006. Nach seiner Freilassung gegen Kaution bleibt der Fall Gegenstand laufender Ermittlungen. Eine Freilassung auf Kaution bedeutet nicht, dass die Vorwürfe ausgeräumt sind oder das Verfahren beendet wurde.
Die Ermittler prüfen nach bisherigen Angaben auch eine mögliche Beteiligung eines ausländischen Staates. Genauere Informationen dazu, worauf sich dieser Verdacht stützt, liegen bislang nicht vor. Ebenso wurden keine näheren Angaben zu den konkreten Planungen, möglichen Zielen oder dem Stand der Ermittlungen veröffentlicht.
RAF Fairford liegt in der Grafschaft Gloucestershire im Südwesten Englands. Welche Rolle der nun freigelassene Mann in dem mutmaßlichen Vorhaben gespielt haben soll, ist öffentlich bislang nicht näher erläutert worden. Auch zu möglichen weiteren Maßnahmen gegen ihn liegen keine Angaben vor.
Die britischen Behörden haben den Fall als Teil einer Untersuchung wegen eines möglichen terroristischen Vorhabens eingestuft. Solange die Ermittlungen andauern, gilt für die Verdächtigen die Unschuldsvermutung. Das berichtete zuerst The Guardian World.
Kurz zusammengefasst
- Ein 25-jähriger britisch-iranischer Doppelstaatsangehöriger, der sechste Verdächtige, wurde gegen Kaution freigelassen
- Er war wegen des Verdachts festgenommen worden, terroristische Handlungen nach Paragraf 5 vorzubereiten
- Die Ermittler prüfen auch eine mögliche Beteiligung eines ausländischen Staates, ohne Details zu nennen
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