Beim Schweizer Textilkonzern Rieter hat eine schwere Krise den Unternehmenschef sein Amt gekostet. Gleichzeitig verloren die Investoren Peter Spuhler und Martin Haefner nach einem deutlichen Einbruch des Aktienkurses binnen gut eines Jahres den Betrag, den sie gemeinsam in das Unternehmen investiert hatten: rund 250 Millionen Franken.
Die beiden Anleger hatten demnach vor etwas mehr als einem Jahr zusammen Kapital in Rieter eingeschossen. Inzwischen ist diese Summe durch den Wertverlust der Rieter-Aktien wieder aufgezehrt. Die Entwicklung belastet damit nicht nur das Unternehmen selbst, sondern auch zwei bedeutende Investoren.
Welche konkreten Faktoren den Kurssturz ausgelöst haben, geht aus den vorliegenden Informationen nicht im Detail hervor. Fest steht jedoch, dass die Krise auch personelle Konsequenzen an der Spitze des Textilkonzerns hatte. Der Chef musste seinen Posten verlassen. Genauere Angaben zu seinem Nachfolger oder zum weiteren Vorgehen des Unternehmens liegen bislang nicht vor.
Rieter hat seinen Sitz in Winterthur in der Schweiz. Der Konzern ist im Textilbereich tätig. Weitere Einzelheiten zur finanziellen Lage, zur Höhe des aktuellen Börsenwerts oder zu möglichen Maßnahmen des Unternehmens sind in der vorliegenden Meldung nicht enthalten.
Die Entwicklung zeigt, wie stark sich ein Einbruch des Aktienkurses auf die Vermögensposition großer Anteilseigner auswirken kann. Für Rieter kommt der Wertverlust mit einem Führungswechsel zusammen. Ob und wann sich der Aktienkurs stabilisieren kann, lässt sich auf Grundlage der verfügbaren Informationen nicht beurteilen.
Über die Krise beim Textilkonzern und die Verluste der Investoren berichtete zuerst der Tages-Anzeiger.
Kurz zusammengefasst
- Die Krise bei Rieter kostete den Unternehmenschef sein Amt
- Peter Spuhler und Martin Haefner verloren rund 250 Millionen Franken
- Der Aktienkurs des Schweizer Textilkonzerns brach binnen gut eines Jahres deutlich ein
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