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Merz besucht Kiew und bekräftigt deutsche Unterstützung für Ukraine

Bundeskanzler Friedrich Merz ist nach Kiew gereist, um angesichts russischer Angriffe auf die Infrastruktur Solidarität mit der Ukraine zu zeigen. Zugleich verschärft sich der diplomatische Streit zwischen Berlin und Moskau.

Merz besucht Kiew und bekräftigt deutsche Unterstützung für Ukraine
Foto: Archivfoto: Sandro Halank, Wikimedia Commons / Wikimedia Commons / CC BY-SA 4.0
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Bundeskanzler Friedrich Merz ist am Sonntag nach Kiew gereist, um der Ukraine angesichts russischer Angriffe auf die Infrastruktur Deutschlands Unterstützung zuzusichern. Der Besuch fällt in eine angespannte Phase des Krieges und der diplomatischen Auseinandersetzung zwischen Berlin und Moskau.

Nach vorliegenden Angaben zielte die Reise vor allem auf ein Zeichen der Solidarität. In Kiew wurde dabei die fortdauernde Unterstützung Deutschlands für die Ukraine betont. Die russischen Angriffe hatten nach den Angaben auch Infrastruktur in der ukrainischen Hauptstadt getroffen. Genannt werden drei Brücken. Genauere Angaben zu den Schäden oder zu möglichen Opfern liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.

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Der Besuch steht zugleich im Zusammenhang mit jüngsten Spannungen auf diplomatischer Ebene. Der deutsche Außenminister hatte im vergangenen Monat bei Gesprächen mit seinem russischen Amtskollegen bei den Vereinten Nationen zu einer Deeskalation aufgerufen. Diese Haltung stieß nach den vorliegenden Angaben beim russischen Außenminister Sergej Lawrow auf Kritik. Lawrow forderte Berlin demnach auf, die Bewaffnung der Ukraine einzustellen.

Damit treffen bei den Gesprächen unterschiedliche Positionen aufeinander: Deutschland signalisiert der Ukraine weitere politische Unterstützung, während Russland die deutsche Hilfe für das angegriffene Land zurückweist. Welche konkreten Vereinbarungen oder weiteren Schritte sich aus dem Besuch des Bundeskanzlers ergeben, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.

Zusätzliche Unsicherheit entstand am Samstag durch einen Aufruf aus Moskau. Russland forderte ausländische Staatsangehörige und Diplomaten dazu auf, die Ukraine zu verlassen. Gründe für diese Aufforderung werden in der Meldung nicht näher erläutert. Auch ist daraus nicht ersichtlich, welche konkreten Auswirkungen der Aufruf auf die diplomatische Präsenz in Kiew hat.

Merz’ Reise ist damit sowohl ein politisches Signal an die ukrainische Führung als auch eine Reaktion auf die jüngsten Angriffe und die verschärfte Auseinandersetzung mit Russland. Angaben zu Dauer, weiteren Stationen oder konkreten Ergebnissen des Besuchs liegen bislang nicht vor. Das berichtete zuerst France 24 English.

Kurz zusammengefasst

  • Bundeskanzler Friedrich Merz reiste am Sonntag nach Kiew, um der Ukraine Deutschlands Unterstützung zuzusichern
  • Russische Angriffe trafen laut Angaben Infrastruktur in Kiew, darunter drei Brücken; Angaben zu Schäden oder Opfern fehlen
  • Russland forderte ausländische Staatsangehörige und Diplomaten auf, die Ukraine zu verlassen
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