Die Regierung Jemens hat eine Offensive angekündigt, um von den Huthi-Rebellen kontrollierte Gebiete zurückzugewinnen. Die Erklärung verschärft die Lage im jemenitisch-saudischen Konfliktgebiet. Gleichzeitig teilten die Huthi mit, Anlagen des saudischen Ölkonzerns Aramco mit Raketen und Drohnen angegriffen zu haben.
Zu Umfang, Zeitpunkt und konkreten Zielen der angekündigten Militäroperation der jemenitischen Regierung liegen zunächst keine genaueren Angaben vor. Ebenso ist unklar, welche Gebiete im Mittelpunkt der Offensive stehen und ob bereits Kämpfe begonnen haben. Die Regierung bezeichnete das Vorhaben als Versuch, Territorien wieder unter ihre Kontrolle zu bringen, die sich derzeit in den Händen der Huthi befinden.
Die Huthi erklärten nach den vorliegenden Informationen, sie hätten Einrichtungen von Aramco in Saudi-Arabien angegriffen. Als eingesetzte Mittel nannten die Rebellen Raketen und Drohnen. Eine unabhängige Bestätigung der Angaben zu den Angriffen liegt nicht vor. Auch zu möglichen Schäden oder Opfern wurden zunächst keine Informationen bekannt.
Der Konflikt im Jemen ist seit Jahren von Kämpfen zwischen der international unterstützten Regierung und den Huthi geprägt. Saudi-Arabien ist in den Konflikt einbezogen und wurde wiederholt zum Ziel von Angriffsdrohungen und Attacken der Rebellen. Die aktuelle Ankündigung und die von den Huthi gemeldeten Angriffe deuten auf eine weitere militärische Zuspitzung hin. Genauere Angaben zur Entwicklung der Lage sind bislang nicht bekannt.
Das berichtete zuerst EL PAÍS América.
Kurz zusammengefasst
- Jemens Regierung kündigt eine Offensive zur Rückeroberung von Huthi-Gebieten an
- Die Huthi melden Raketen- und Drohnenangriffe auf Aramco-Anlagen in Saudi-Arabien
- Zu Zeitpunkt, Zielen, Schäden und Opfern liegen bislang keine bestätigten Angaben vor
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