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Ukraine droht trotz EU-Hilfe ein Finanzloch von 70 Milliarden Euro

Nach Informationen der FAZ fehlen der Ukraine im kommenden Jahr voraussichtlich rund 70 Milliarden Euro. Die bereits beschlossenen EU-Darlehen reichen demnach nicht aus – auf europäische Staaten könnten weitere Belastungen zukommen.

Ukraine droht trotz EU-Hilfe ein Finanzloch von 70 Milliarden Euro
Foto: stevepb · Pixabay
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Der Ukraine droht im kommenden Jahr trotz bereits beschlossener Darlehen der Europäischen Union eine erhebliche Finanzierungslücke. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung könnten dem Land rund 70 Milliarden Euro fehlen. Damit zeichnet sich ab, dass die bisher zugesagte Unterstützung den erwarteten Finanzbedarf voraussichtlich nicht vollständig abdecken wird.

Die Angaben beziehen sich auf die Finanzierung der Ukraine im kommenden Jahr. Wie sich die genannte Summe genau zusammensetzt und welche einzelnen Ausgaben oder Einnahmen dabei berücksichtigt wurden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch genauere Angaben dazu, in welchem Umfang die bereits vereinbarten EU-Darlehen zur Schließung der Lücke beitragen, liegen bislang nicht vor.

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Die Größenordnung des Fehlbetrags deutet jedoch darauf hin, dass die europäische Unterstützung möglicherweise ausgeweitet werden müsste. Für die europäischen Staaten könnten damit zusätzliche finanzielle Belastungen verbunden sein. Ob und in welcher Form weitere Hilfen beschlossen werden, ist nach den vorliegenden Informationen offen.

Für Kiew würde eine solche Lücke bedeuten, dass die Finanzierung der staatlichen Aufgaben im kommenden Jahr trotz der bisherigen Zusagen nicht vollständig gesichert wäre. Eine Bewertung der konkreten Folgen ist auf Grundlage der verfügbaren Informationen nicht möglich. Ebenso bleibt unklar, ob neben den europäischen Darlehen weitere Finanzierungsquellen eingeplant sind.

Die neue Einschätzung erhöht den Druck auf die europäischen Unterstützer, den Finanzbedarf der Ukraine genauer zu bewerten und über zusätzliche Maßnahmen zu beraten. Konkrete Entscheidungen oder neue Zusagen werden in der vorliegenden Meldung jedoch nicht genannt. Fest steht lediglich, dass die bereits beschlossene Hilfe nach den Informationen der FAZ voraussichtlich nicht ausreichen könnte, um den erwarteten Fehlbetrag auszugleichen.

Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf eigene Informationen.

Kurz zusammengefasst

  • Der Ukraine könnten im kommenden Jahr rund 70 Milliarden Euro fehlen
  • Die bereits beschlossenen EU-Darlehen reichen voraussichtlich nicht aus, um den erwarteten Finanzbedarf zu decken
  • Ob Europa weitere Hilfen beschließt, ist offen und könnte zusätzliche Belastungen für die Staaten bedeuten
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