Immer mehr Menschen im Rentenalter sind in Deutschland auf staatliche Unterstützung angewiesen. Besonders stark gestiegen ist dabei die Zahl der ausländischen Empfänger von Grundsicherung. Inzwischen ist mehr als jeder dritte Bezieher kein deutscher Staatsangehöriger.
Die Entwicklung verweist auf eine wachsende Bedeutung der Grundsicherung im Alter innerhalb der sozialen Sicherung. Die staatliche Leistung unterstützt Menschen, deren Einkommen im Ruhestand nicht ausreicht. Nach den vorliegenden Angaben nimmt die Zahl der Empfänger insgesamt zu, wobei der Anstieg unter Ausländern besonders deutlich ausfällt.
Konkrete Angaben zur Höhe des Zuwachses, zum betrachteten Zeitraum und zur Gesamtzahl der Betroffenen liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Auch die Gründe für die unterschiedliche Entwicklung werden darin nicht näher erläutert. Eine weitergehende Bewertung der Ursachen ist daher auf Grundlage der verfügbaren Informationen nicht möglich.
Fest steht jedoch, dass sich die Zusammensetzung der Empfänger verändert hat: Ausländer stellen mittlerweile mehr als ein Drittel der Menschen, die im Rentenalter Grundsicherung beziehen. Damit betrifft die Entwicklung nicht nur die Zahl der Leistungsbezieher insgesamt, sondern auch deren Herkunftsstruktur.
Das berichtete zuerst die WELT.
Kurz zusammengefasst
- In Deutschland sind immer mehr Menschen im Rentenalter auf staatliche Grundsicherung angewiesen
- Die Zahl der ausländischen Grundsicherungsempfänger ist besonders stark gestiegen
- Mehr als jeder dritte Bezieher besitzt inzwischen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit
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