Die Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Ausschlaggebend waren nach vorliegenden Angaben höhere Rohölexporte aus dem Nahen Osten sowie die angekündigte Freigabe von Ölreserven durch die Staaten der Gruppe der Sieben. Das zusätzliche Angebot überwog damit zunächst die Sorgen über mögliche weitere Schäden an der Öl-Infrastruktur am Golf im Zusammenhang mit dem Krieg zwischen den USA und Israel gegen Iran.
Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel bis 5.40 Uhr saudischer Zeit um 66 Cent beziehungsweise 0,65 Prozent auf 101,59 US-Dollar. Die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verbilligte sich um 95 Cent oder 1,03 Prozent auf 90,12 US-Dollar je Barrel.
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05.10.2026Die Entwicklung spiegelt die angespannte Lage an den internationalen Energiemärkten wider. Einerseits sorgen steigende Ausfuhren aus dem Nahen Osten und die geplante Nutzung strategischer Ölreserven für die Erwartung eines größeren Angebots. Andererseits bleibt unklar, wie sich die militärische Auseinandersetzung auf die Infrastruktur und damit auf die Versorgung mit Rohöl auswirken könnte. Genauere Angaben zu Umfang und Zeitpunkt der von der G7 vorgesehenen Freigabe liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Auch zur weiteren Preisentwicklung gibt es auf dieser Grundlage keine gesicherten Angaben. Fest steht lediglich, dass die Angebotsimpulse am Montag den Aufwärtsdruck auf die Ölnotierungen zunächst abschwächten. Die veröffentlichten Preise beziehen sich auf den frühen Handel und können sich im weiteren Tagesverlauf verändern.
Die Angaben stammen aus einer Meldung von Arab News.
Kurz zusammengefasst
- Die Ölpreise sanken wegen höherer Exporte aus dem Nahen Osten und der geplanten G7-Freigabe von Ölreserven
- Brent fiel um 0,65 Prozent auf 101,59 Dollar, WTI um 1,03 Prozent auf 90,12 Dollar je Barrel
- Die Folgen des Kriegs für die Ölinfrastruktur und die weitere Preisentwicklung bleiben unklar
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