Der österreichische Werbemarkt hat sich im ersten Halbjahr deutlich zugunsten großer digitaler Plattformen verschoben. Für Werbung bei Digitalriesen wurden von Jänner bis Juni insgesamt 1,5 Milliarden Euro gebucht. Gleichzeitig ging das Volumen bei klassischen Medien deutlich zurück und belief sich auf 840 Millionen Euro.
Damit entfällt auf die digitalen Anbieter im betrachteten Zeitraum ein höheres Werbevolumen als auf die klassischen Medien. Die vorliegenden Angaben beziehen sich auf den österreichischen Gesamtmarkt und umfassen das erste Halbjahr. Genauere Daten dazu, wie stark die Buchungen bei den Digitalriesen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen sind, liegen in der Meldung nicht vor.
Auch zum Rückgang bei den klassischen Medien werden keine einzelnen Mediengattungen oder Unternehmen genannt. Unklar bleibt daher, wie sich die 840 Millionen Euro auf beispielsweise Print, Radio, Fernsehen oder andere traditionelle Werbeträger verteilen. Fest steht nach den vorliegenden Informationen lediglich, dass die Buchungen in diesem Bereich zwischen Jänner und Juni deutlich niedriger ausfielen.
Die Zahlen zeigen eine klare Verschiebung innerhalb des österreichischen Werbemarktes. Während digitale Plattformen ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro erreichten, kamen klassische Medien auf 840 Millionen Euro. Eine weitergehende Bewertung der Entwicklung, etwa zu den Ursachen des Anstiegs bei Digitalwerbung oder zu den Folgen für einzelne Medienunternehmen, ist auf Grundlage der vorliegenden Daten nicht möglich.
Die Angaben wurden vom österreichischen Nachrichtenmedium DER STANDARD veröffentlicht.
Kurz zusammengefasst
- Österreichs Digitalriesen verbuchten im ersten Halbjahr 1,5 Milliarden Euro an Werbebuchungen
- Klassische Medien kamen von Jänner bis Juni auf 840 Millionen Euro Werbevolumen
- Damit lag das Werbevolumen digitaler Anbieter über jenem der klassischen Medien
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