Flávio Bolsonaro hat die erste Runde der brasilianischen Präsidentschaftswahl nach Angaben der spanischsprachigen Nachrichtenseite El País América mit 47 Prozent der Stimmen gewonnen. Luiz Inácio Lula da Silva kam demnach auf 45 Prozent. Die Auszählung sei vollständig abgeschlossen, hieß es in der Meldung.
Damit liegt der ultrarechte Kandidat mit einem Abstand von zwei Prozentpunkten vor Lula. Weitere Angaben zur Stimmenverteilung oder zu den Wahlkreisen lagen zunächst nicht vor. Auch Informationen über die Wahlbeteiligung und eine mögliche zweite Runde wurden in der vorliegenden Meldung nicht genannt.
Das Ergebnis löste nach der Veröffentlichung Reaktionen aus dem Ausland aus. Der argentinische Politiker Javier Milei, der kolumbianische Politiker De la Espriella und die venezolanische Oppositionspolitikerin María Corina Machado feierten den Ausgang der Abstimmung zugunsten Bolsonaro. Einzelheiten zu ihren Reaktionen wurden nicht mitgeteilt.
Flávio Bolsonaro gehört zur politischen Familie des früheren brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro. In der vorliegenden Nachricht wird er als ultrarechter Kandidat bezeichnet. Zum weiteren Ablauf des Wahlverfahrens, zu möglichen Bündnissen oder zu den politischen Konsequenzen des Ergebnisses liegen bislang keine näheren Angaben vor.
Fest steht nach den vorliegenden Informationen, dass Bolsonaro die erste Abstimmungsrunde vor Lula beendet hat. Die Angaben beruhen auf dem Stand der vollständigen Auszählung. Das berichtete zuerst El País América.
Kurz zusammengefasst
- Flávio Bolsonaro gewann die erste Runde der Präsidentschaftswahl mit 47 Prozent der Stimmen
- Luiz Inácio Lula da Silva erhielt 45 Prozent und lag damit zwei Prozentpunkte hinter Bolsonaro
- Die Auszählung war laut El País América vollständig abgeschlossen; weitere Wahlangaben wurden nicht genannt
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