Syrische Sicherheitskräfte haben in der südlichen Provinz Daraa Waffen, Munition und Sprengstoff beschlagnahmt. Der Einsatz fand nach Angaben der Internen Sicherheitskräfte in einem Haus in Al-Sanamayn statt. Die Behörden vermuten dort den Anführer einer Zelle, die für einen tödlichen Hinterhalt auf drei Sicherheitskräfte im vergangenen Monat verantwortlich sein soll.
Bei der Razzia wurden den Angaben zufolge auch selbst hergestellte Sprengsätze entdeckt. Genauere Angaben zur Menge der sichergestellten Waffen und Explosivstoffe liegen bislang nicht vor. Ebenso ist nicht bekannt, ob bei dem Einsatz Verdächtige festgenommen wurden oder ob es weitere Maßnahmen gegen die mutmaßliche Zelle gab.
Die Sicherheitskräfte identifizierten den Bewohner des Hauses als Mohsen Al-Haimed. Er soll die Gruppe angeführt haben, die den Angriff in Al-Sanamayn verübt haben soll. Die Darstellung beruht auf Angaben der syrischen Internen Sicherheitskräfte; unabhängige Einzelheiten zu den Vorwürfen oder zum Ablauf des früheren Hinterhalts wurden zunächst nicht genannt.
Daraa liegt im Süden Syriens und gilt seit Jahren als von Sicherheitsproblemen und bewaffneten Auseinandersetzungen geprägt. Die aktuellen Angaben beziehen sich jedoch ausschließlich auf die Razzia, die beschlagnahmten Materialien und den mutmaßlichen Zusammenhang mit dem Angriff auf die drei Sicherheitskräfte.
Das berichtete zuerst Arab News.
Kurz zusammengefasst
- Syrische Sicherheitskräfte beschlagnahmten in einem Haus in Al-Sanamayn Waffen, Munition und Sprengstoff
- Die Behörden vermuten dort den Anführer einer Zelle hinter einem tödlichen Hinterhalt auf drei Sicherheitskräfte
- Als Bewohner und mutmaßlicher Gruppenführer wurde Mohsen Al-Haimed identifiziert
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