Das Heidelberger KI-Unternehmen Aleph Alpha hat ein neues KI-Sprachmodell mit dem Namen „Kolibri“ veröffentlicht. Nach einer Phase, in der das Start-up im Wettbewerb mit anderen Anbietern technisch ins Hintertreffen geraten war, will sich das Unternehmen damit zurückmelden. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf deutschen Trainingsdaten.
Aleph Alpha galt zunächst als eines der wichtigsten deutschen Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Entwicklung eigener Sprachmodelle brachte dem Start-up Aufmerksamkeit, zugleich konnte es nach der vorliegenden Einschätzung technisch nicht mit der internationalen Konkurrenz Schritt halten. Mit „Kolibri“ legt das Unternehmen nun ein neues Modell vor.
Welche konkreten technischen Eigenschaften das Modell besitzt, wie groß es ist und für welche Anwendungen es vorgesehen ist, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Auch Angaben zu Leistungswerten, Verfügbarkeit oder möglichen Kunden liegen bislang nicht vor. Fest steht lediglich, dass Aleph Alpha bei der Entwicklung auf deutsche Trainingsdaten setzt.
Die Veröffentlichung ordnet sich in den Wettbewerb um leistungsfähige Sprachmodelle ein. Für Aleph Alpha bietet das neue Modell zugleich die Gelegenheit, die eigene Position in diesem Markt erneut zu bestimmen. Ob „Kolibri“ gegenüber konkurrierenden Systemen technische Fortschritte bringt, lässt sich anhand der bislang bekannten Angaben jedoch noch nicht bewerten.
Das berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Das Heidelberger KI-Unternehmen Aleph Alpha hat das neue Sprachmodell „Kolibri“ veröffentlicht
- Bei der Entwicklung setzt Aleph Alpha auf deutsche Trainingsdaten
- Technische Eigenschaften, Größe, Anwendungen und Leistungswerte von „Kolibri“ sind bislang nicht bekannt
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