Frankfurter Forscher haben mithilfe genetischer Daten neue Hinweise zur Entwicklungsgeschichte der Fledermäuse gewonnen. Die Auswertung deutet darauf hin, dass der Ursprung der Flattertiere in Europa liegen könnte. Zugleich untersuchten die Wissenschaftler, warum Fledermäuse gegen viele Krankheiten resistent sind.
Die Herkunft der Fledermäuse ist eine zentrale Frage der Evolutionsforschung. Die Tiere kommen heute in vielen Teilen der Welt vor und unterscheiden sich in zahlreichen Merkmalen. Welche Entwicklung zu dieser weltweiten Verbreitung geführt hat, lässt sich unter anderem anhand von Erbgutvergleichen untersuchen. Genauere Angaben zum Umfang der analysierten Daten oder zu den untersuchten Arten liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor.
Besonderes Interesse gilt außerdem dem Immunsystem der Tiere. Fledermäuse können nach den vorliegenden Informationen viele Krankheitserreger offenbar besser verkraften als andere Säugetiere. Die genetische Untersuchung soll dazu beitragen, die biologischen Grundlagen dieser Widerstandsfähigkeit zu verstehen. Welche konkreten Gene oder Mechanismen dabei eine Rolle spielen, wird in der Meldung nicht näher ausgeführt.
Die Ergebnisse verbinden damit zwei Forschungsfragen: die evolutionäre Herkunft der Fledermäuse und ihre besondere Fähigkeit, mit Krankheiten umzugehen. Die genetischen Daten liefern Hinweise, ersetzen jedoch keine weiteren Untersuchungen zur Entwicklung und Verbreitung der Tiere. Auch zum genauen Zeitpunkt und zu den Umständen ihres Ursprungs in Europa werden keine näheren Angaben gemacht.
Über die Untersuchung berichtete zuerst die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ).
Kurz zusammengefasst
- Frankfurter Forscher werteten genetische Daten zur Entwicklungsgeschichte der Fledermäuse aus
- Die Analyse deutet darauf hin, dass der Ursprung der Fledermäuse in Europa liegen könnte
- Die Studie untersucht zudem, warum Fledermäuse viele Krankheitserreger besser verkraften als andere Säugetiere
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