Der AfD-Politiker Markus Frohnmaier hat die von Bundeskanzler Friedrich Merz zugesagten Hilfen für die Ukraine scharf kritisiert. Nach den vorliegenden Angaben geht es um insgesamt 1,35 Milliarden Euro, die für militärische Unterstützung und den Energiesektor vorgesehen sind.
Frohnmaier bezeichnete das Vorgehen des Kanzlers als äußerst riskant. Zugleich äußerte er die Einschätzung, viele Bürger könnten die Verwendung deutscher Steuergelder für die Unterstützung der Ukraine nicht mehr nachvollziehen. Seine Kritik richtet sich damit sowohl gegen den Umfang der angekündigten Hilfen als auch gegen die politische Entscheidung, die Ukraine weiterhin finanziell und militärisch zu unterstützen.
Weitere Einzelheiten zu den zugesagten Mitteln liegen in der vorliegenden Meldung nicht vor. Unklar bleibt demnach, wie sich die Summe von 1,35 Milliarden Euro genau auf militärische Hilfe und Unterstützung im Energiebereich verteilt. Auch Angaben zum Zeitpunkt der Auszahlung oder zu einzelnen Projekten werden nicht genannt.
Die Äußerungen fallen in den Kontext der deutsch-ukrainischen Beziehungen und der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik. Eine Stellungnahme von Bundeskanzler Merz oder weitere Reaktionen auf Frohnmaiers Kritik sind in den verfügbaren Informationen nicht enthalten. Das berichtete zuerst die WELT.
Kurz zusammengefasst
- Markus Frohnmaier kritisiert die von Friedrich Merz zugesagten Ukraine-Hilfen scharf
- Für militärische Unterstützung und den Energiesektor sind insgesamt 1,35 Milliarden Euro vorgesehen
- Frohnmaier hält das Vorgehen für riskant und bezweifelt, dass Bürger die Steuergeldverwendung nachvollziehen
Kommentare (0)