In Israel ist ein Hochschullehrer festgenommen worden, der nach Angaben der Staatsanwaltschaft Anschläge auf Hunderte arabische Israelis und Palästinenser geplant haben soll. Dem Mann wird demnach vorgeworfen, aus nationalistischen Motiven heraus tödliche Angriffe vorbereitet und Soldaten für die Umsetzung seiner Pläne rekrutieren zu wollen.
Nach Darstellung der Anklagebehörde sollten die geplanten Attacken dazu beitragen, Nichtjuden aus Israel zu vertreiben. Ob bereits konkrete Anschlagsziele, Zeitpunkte oder weitere Beteiligte feststanden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Genauere Angaben zu den mutmaßlichen Vorbereitungen liegen bislang ebenfalls nicht vor.
Der Beschuldigte ist als Hochschullehrer tätig. Die Festnahme erfolgte im Zusammenhang mit den von der Staatsanwaltschaft erhobenen Vorwürfen. Damit ist zunächst die Sicht der Ermittlungsbehörden dokumentiert; über den weiteren Verlauf des Verfahrens oder eine mögliche Anklage liegen keine zusätzlichen Informationen vor.
Die Vorwürfe richten sich gegen einen mutmaßlich ideologisch motivierten Plan, bei dem arabische Israelis und Palästinenser als Zielgruppe vorgesehen gewesen sein sollen. Die Staatsanwaltschaft führt als Motiv nationalistische Gründe an. Ob der Verdächtige die ihm zugeschriebenen Pläne eingeräumt hat oder wie er sich zu den Anschuldigungen äußert, ist nicht bekannt.
Das berichtete zuerst der Nachrichtensender n-tv.
Kurz zusammengefasst
- Ein israelischer Hochschullehrer wurde wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen
- Laut Staatsanwaltschaft soll er tödliche Angriffe auf Hunderte arabische Israelis und Palästinenser geplant haben
- Er soll Soldaten rekrutieren wollen, um Nichtjuden aus Israel zu vertreiben
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