Bei Schülerprotesten in mehreren Städten Belgiens ist es zu gewaltsamen Zusammenstößen und Sachbeschädigungen gekommen. Besonders angespannt war die Lage in Lüttich: Nach Angaben der belgischen Polizei wurden dort bei einer Demonstration mit rund 1.000 Teilnehmern Dutzende Menschen festgenommen. Außerdem seien 18 Polizeibeamte leicht verletzt worden.
Die Polizei teilte am Montag mit, dass einige Demonstranten Brände gelegt hätten. Betroffen waren demnach unter anderem Mülltonnen. Weitere Angaben zum Ausmaß der Sachbeschädigungen oder zu möglichen Verletzungen unter den Demonstranten liegen bislang nicht vor.
Auch in anderen belgischen Städten fanden Proteste von Schülern statt. Ob es dort ebenfalls zu Festnahmen, Verletzten oder größeren Sachschäden kam, wurde in den vorliegenden Angaben nicht näher erläutert. Eine genaue Zahl der Festgenommenen in Lüttich nannte die Polizei zunächst nicht.
Die Ereignisse in Belgien stehen laut der Meldung im Zusammenhang mit weiteren gewaltsamen Protesten in Frankreich. Genauere Informationen zu den dortigen Demonstrationen liegen in den vorliegenden Angaben jedoch nicht vor.
Die Polizei machte keine näheren Angaben dazu, wodurch die Auseinandersetzungen ausgelöst wurden oder welche konkreten Vorwürfe gegen die Festgenommenen erhoben werden. Auch zum weiteren Verlauf der Ermittlungen gibt es bislang keine Informationen. Über die Proteste berichteten zuerst die Salzburger Nachrichten.
Kurz zusammengefasst
- In Lüttich wurden bei einer Schülerdemo mit rund 1.000 Teilnehmern Dutzende Menschen festgenommen
- 18 Polizeibeamte wurden leicht verletzt, während Demonstranten unter anderem Mülltonnen in Brand setzten
- Auch in anderen belgischen Städten protestierten Schüler; Angaben zu Festnahmen oder Schäden fehlen
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