Im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo sind zwei mutmaßliche Anführer der kriminellen Gruppierung Barrio 18 festgenommen worden. Nach Angaben aus Guatemala stehen die Festnahmen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu einem Femizid. Bei den Verdächtigen handelt es sich um die unter den Spitznamen „Smoking“ und „Little Spyder“ bekannten Männer.
Beide sollen zuvor aus dem Gefängnis Fraijanes 2 in Guatemala entkommen und dort weiterhin von der Justiz gesucht worden sein. Die mexikanischen Behörden nahmen sie nun im Zuge der Ermittlungen in Quintana Roo fest. Genauere Angaben zu den Umständen der Festnahmen, zum Tatort oder zum zeitlichen Ablauf liegen bislang nicht vor.
Der Fall verbindet damit ein Gewaltverbrechen in Mexiko mit der Fahndung nach zwei Gefangenen aus Guatemala. Welche konkreten Vorwürfe den beiden Männern in dem Verfahren gemacht werden und welche Schritte für eine mögliche Rückführung nach Guatemala vorgesehen sind, ist nach den vorliegenden Informationen noch nicht bekannt.
Die Gruppierung Barrio 18 ist in mehreren Ländern Mittelamerikas aktiv. Zur Rolle der beiden Festgenommenen innerhalb der Organisation sowie zu weiteren möglichen Beteiligten an dem untersuchten Verbrechen wurden zunächst keine näheren Angaben veröffentlicht.
Über die Festnahmen berichtete zuerst die guatemaltekische Zeitung Prensa Libre.
Kurz zusammengefasst
- Mexikanische Behörden nahmen in Quintana Roo zwei mutmaßliche Barrio-18-Anführer fest
- Die Männer mit den Spitznamen „Smoking“ und „Little Spyder“ werden mit Ermittlungen zu einem Femizid in Verbindung gebracht
- Beide waren aus dem Gefängnis Fraijanes 2 in Guatemala entkommen und dort weiterhin gesucht worden
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