Im Kosovo sind Polizisten mit Demonstranten zusammengestoßen. Hintergrund ist ein politischer Vorstoß, die Arbeit des Haager Kriegsverbrechergerichts einzuschränken. Der Streit über das Gericht wirkt sich nach vorliegenden Angaben zugleich auf Verhandlungen über die Wahl eines neuen Präsidenten aus.
Zu den genauen Umständen der Auseinandersetzungen, ihrer Dauer und möglichen Verletzten liegen bislang keine näheren Angaben vor. Unklar ist auch, welche konkreten Maßnahmen zur Begrenzung der Zuständigkeit oder Arbeit des Gerichts vorgeschlagen wurden.
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06.10.2026Das Haager Gericht befasst sich mit Kriegsverbrechen, die im Zusammenhang mit dem Kosovo-Konflikt untersucht werden. Der politische Konflikt über den Umgang mit dem Gericht hat damit eine unmittelbare innenpolitische Bedeutung gewonnen. Nach den vorliegenden Informationen ist er zu einem Faktor in Gesprächen über eine neue Präsidentschaftswahl geworden.
Weitere Einzelheiten zum Verlauf der Verhandlungen und zu den Positionen der beteiligten politischen Kräfte sind zunächst nicht bekannt. Das berichtete zuerst Al Jazeera English.
Kurz zusammengefasst
- Im Kosovo stoßen Polizisten mit Demonstranten wegen eines Vorstoßes gegen das Haager Kriegsverbrechergericht zusammen
- Der Streit über das Gericht beeinflusst laut vorliegenden Angaben die Verhandlungen über die Wahl eines neuen Präsidenten
- Zu Dauer, möglichen Verletzten und konkreten Einschränkungen der Gerichtsarbeit liegen bislang keine näheren Angaben vor
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