Die britische Finanzaufsicht Financial Conduct Authority (FCA) untersucht, wie sie mit dem Hinweisgeber Simon Andriesz umgegangen ist. Der britische Banker hatte nach Angaben der vorliegenden Meldung auf mutmaßliche Verbindungen zwischen dem inzwischen verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein und dem US-Handelsminister Howard Lutnick hingewiesen. Andriesz nahm sich Ende des vergangenen Monats im Alter von 57 Jahren das Leben.
Die Untersuchung soll klären, wie die FCA den Fall bearbeitet hat. Weitere Einzelheiten zum Untersuchungsauftrag oder zum bisherigen Stand liegen bislang nicht vor. Unklar ist auch, welche konkreten Informationen Andriesz der britischen Finanzaufsicht übermittelt hatte und welche Schritte die Behörde daraufhin einleitete.
Andriesz war Mitglied der Kampagnengruppe Transparency Task Force. Die Organisation bestätigte seinen Tod am Wochenende. In welchem Umfang seine Hinweise zu den mutmaßlichen Verbindungen zwischen Epstein und Lutnick geprüft wurden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Epstein, der wegen Sexualstraftaten bekannt war, ist inzwischen verstorben. Lutnick wird in der Meldung als US-Handelsminister bezeichnet. Konkrete Vorwürfe gegen ihn werden in den vorliegenden Angaben nicht näher beschrieben; es ist lediglich von mutmaßlichen Verbindungen zu Epstein die Rede.
Die Untersuchung der FCA konzentriert sich damit zunächst auf den Umgang der Behörde mit Andriesz als Hinweisgeber. Ob sie auch die von ihm angesprochenen Vorwürfe selbst untersucht oder an andere Stellen weitergegeben hat, ist bislang nicht bekannt. Das berichtete zuerst The Guardian World.
Kurz zusammengefasst
- Die britische Finanzaufsicht FCA untersucht ihren Umgang mit dem Hinweisgeber Simon Andriesz
- Andriesz wies laut Meldung auf mutmaßliche Verbindungen zwischen Jeffrey Epstein und Howard Lutnick hin
- Der Banker nahm sich Ende des vergangenen Monats mit 57 Jahren das Leben
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