Vor der schleswig-holsteinischen Küste bei Damp plant die Bundeswehr einen militärischen Sprengversuch an der ausgemusterten Fregatte „Karlsruhe“. An dem alten Kriegsschiff sollen in der Ostsee Sprengladungen detonieren. Die Bundeswehr erhofft sich davon Erkenntnisse für den Umgang mit solchen Angriffsszenarien.
Bei der Übung steht damit ein nicht mehr eingesetztes Marineschiff im Mittelpunkt. Die Fregatte soll als Ziel für den geplanten Versuch dienen. Genauere Angaben zum Zeitpunkt, zum Ablauf oder zum Umfang der Maßnahme liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Der Test findet in der Nähe von Damp in Schleswig-Holstein statt. Weitere Einzelheiten zu den eingesetzten Sprengladungen, den beteiligten Einheiten oder möglichen Sicherheitsvorkehrungen sind bislang nicht bekannt. Auch ist nicht näher beschrieben, welche konkreten Erkenntnisse die Bundeswehr mit dem Versuch gewinnen will.
Die „Karlsruhe“ wird im Zusammenhang mit der geplanten Maßnahme als ausgemusterte Fregatte bezeichnet. Nach Abschluss des Versuchs soll der Test der Bundeswehr wichtige Informationen liefern. Das berichtete zuerst der NDR.
Kurz zusammengefasst
- Vor der Küste bei Damp plant die Bundeswehr einen militärischen Sprengversuch an der ausgemusterten Fregatte „Karlsruhe“
- Die Fregatte soll in der Ostsee als Ziel dienen, an dem Sprengladungen detonieren
- Die Bundeswehr erwartet Erkenntnisse für den Umgang mit Angriffsszenarien; Details zu Zeitpunkt und Ablauf fehlen
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