Österreich will die Förderung von Photovoltaikanlagen ab 2027 neu ausrichten. Das bisherige Verfahren, bei dem Förderaufrufe innerhalb weniger Sekunden ausgeschöpft waren, soll beendet und durch ein neues Modell ersetzt werden.
Die geplante Reform betrifft die Abwicklung der Photovoltaik-Förderung und damit einen umstrittenen Bereich der österreichischen Energiepolitik. Nach den vorliegenden Informationen soll künftig nicht mehr das bisherige System der sogenannten Fördercalls maßgeblich sein. Bei diesen Aufrufen konnten Förderanträge bislang nur in einem begrenzten Zeitraum eingereicht werden. Die Nachfrage war dabei so groß, dass die verfügbaren Mittel teils binnen Sekunden vergeben waren.
Empörung in Kalifornien nach Trumps Äußerungen über Los Angeles und San Diego
06.10.2026Mit der Neuausrichtung will Österreich dieses Wettrennen um Fördermittel beenden. Wie das künftige Modell im Einzelnen ausgestaltet wird, geht aus den vorliegenden Angaben jedoch nicht hervor. Genauere Informationen zu den Bedingungen, zur Antragstellung, zur Höhe der Unterstützung oder zur Verteilung der Mittel liegen bislang nicht vor.
Fest steht demnach lediglich, dass die Änderung ab dem Jahr 2027 greifen soll. Bis dahin bleibt offen, wie der Übergang vom bisherigen Verfahren organisiert wird und welche konkreten Auswirkungen die Reform für Haushalte, Unternehmen oder andere Antragsteller haben wird. Auch Angaben dazu, ob sich die verfügbaren Fördermittel insgesamt verändern, sind in den vorliegenden Informationen nicht enthalten.
Die Neuregelung soll die bisherige Abwicklung der Photovoltaik-Förderung grundlegend verändern. Der Anlass dafür ist die Kritik an einem Verfahren, bei dem die schnelle Antragstellung entscheidend war und Fördermittel wegen der hohen Nachfrage sehr rasch ausgeschöpft wurden. Das berichtete zuerst die Kleine Zeitung.
Kurz zusammengefasst
- Österreich will die Photovoltaik-Förderung ab 2027 neu ausrichten
- Das bisherige Fördercall-Verfahren soll beendet werden, weil Mittel teils binnen Sekunden vergeben waren
- Details zu Bedingungen, Antragstellung und Förderhöhe des neuen Modells sind noch offen
Kommentare (0)