Äußerungen von US-Präsident Donald Trump über mögliche Angriffe Irans auf Los Angeles oder San Diego haben in Kalifornien Empörung ausgelöst. Bei einer politischen Kundgebung stellte Trump nach Angaben der New York Times den Krieg mit Iran als notwendig dar, um die Welt sicher zu halten, und sprach zugleich davon, Iran könne die beiden kalifornischen Städte „ausschalten“.
Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom reagierte scharf auf die Aussagen. Er bezeichnete den Präsidenten als gefährlich und geistig zerrüttet. Damit wies Newsom sowohl Trumps Wortwahl als auch dessen Darstellung des Konflikts zurück.
Die Äußerungen fielen vor dem Hintergrund des laufenden Konflikts zwischen den Vereinigten Staaten und Iran. Genauere Angaben dazu, worauf sich Trumps Bemerkung über Los Angeles und San Diego bezog oder welche konkrete Gefahr er meinte, liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor. Auch weitere Einzelheiten zu den Reaktionen in Kalifornien sind bislang nicht bekannt.
Trump begründete den Krieg bei der Veranstaltung mit dem Ziel, die Sicherheit weltweit zu gewährleisten. Seine Aussagen über die beiden kalifornischen Städte rückten jedoch unmittelbar die mögliche Bedrohung für die Vereinigten Staaten und insbesondere für Kalifornien in den Mittelpunkt.
Das berichtete zuerst die New York Times World.
Kurz zusammengefasst
- Donald Trump sagte, Iran könne Los Angeles und San Diego „ausschalten“, und begründete den Krieg mit globaler Sicherheit
- Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom bezeichnete Trump daraufhin als gefährlich und geistig zerrüttet
- Die Äußerungen fielen im laufenden Konflikt zwischen den USA und Iran; konkrete Angaben zur gemeinten Gefahr fehlen
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