Außenminister Wadephul hat ein Treffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow in New York verteidigt. Besonders ein Handschlag der beiden Politiker sorgt für Kritik – nicht nur in Deutschland. Weitere Einzelheiten zu dem Gespräch wurden in der vorliegenden Meldung zunächst nicht genannt.
Das Zusammentreffen fällt in eine politisch angespannte Beziehung zwischen Deutschland und Russland. Die öffentliche Aufmerksamkeit richtet sich dabei vor allem auf die sichtbare Geste bei der Begegnung. Wadephul sieht sich deshalb mit Vorwürfen konfrontiert, die über Deutschland hinausreichen. Welche Regierungen oder politischen Akteure außerhalb Deutschlands das Treffen kritisiert haben, ist bislang nicht näher bekannt.
Auch Bundeskanzler Merz äußerte sich in diesem Zusammenhang zur Möglichkeit eines direkten Kontakts mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Demnach schließt Merz ein Treffen mit Putin nicht grundsätzlich aus. Ob es konkrete Planungen oder Bedingungen für eine solche Begegnung gibt, geht aus den vorliegenden Informationen jedoch nicht hervor.
Das Treffen zwischen Wadephul und Lawrow fand in New York statt. Genauere Angaben zu Anlass, Inhalt und Verlauf des Gesprächs liegen bislang nicht vor. Ebenso bleibt offen, welche politischen Folgen die Begegnung und die anschließende Debatte haben könnten. Das berichtete zuerst t-online.
Kurz zusammengefasst
- Außenminister Wadephul verteidigt sein Treffen mit Sergej Lawrow in New York
- Der Handschlag zwischen Wadephul und Lawrow stößt in Deutschland und darüber hinaus auf Kritik
- Bundeskanzler Merz schließt ein Treffen mit Wladimir Putin nicht grundsätzlich aus
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