In einem Krankenhaus des mexikanischen Sozialversicherungsträgers IMSS in Guadalajara haben acht weitere Familien den Tod ihrer Babys im Zusammenhang mit einem Bakterienausbruch gemeldet. Nach bisherigen Angaben kamen in den Bundesstaaten Jalisco und Durango mindestens 15 Neugeborene ums Leben.
Der Ausbruch soll vor rund zwei Wochen in der Klinik in Guadalajara begonnen haben. Die betroffenen Familien machen den Kontakt mit dem Bakterium für den Tod ihrer Kinder verantwortlich. Genauere Angaben zu dem Erreger, zum Verlauf der Infektionen oder zu möglichen Maßnahmen der Behörden liegen in den vorliegenden Informationen nicht vor.
Die Meldungen aus Guadalajara betreffen nicht nur den unmittelbaren Klinikstandort. Auch aus Durango werden Todesfälle genannt, die mit dem Ausbruch in Verbindung stehen sollen. Damit erstreckt sich das bislang bekannte Geschehen über mindestens zwei mexikanische Bundesstaaten.
Mit den acht weiteren Familien wächst die Zahl der Betroffenen, die öffentlich auf die Todesfälle aufmerksam machen. Die bisher genannte Zahl von mindestens 15 verstorbenen Neugeborenen ist damit nicht zwingend abschließend. Ob weitere Infektionen oder Todesfälle registriert wurden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
Der Fall betrifft besonders gefährdete Patienten, da es sich um Neugeborene handelt. Informationen zu den konkreten Umständen der Ansteckungen, zur Identität des Bakteriums und zu einer möglichen offiziellen Untersuchung liegen bislang nicht vor. Auch zu den Reaktionen des Krankenhauses oder des IMSS werden in der Meldung keine weiteren Details genannt.
Das berichtete zuerst EL PAÍS América.
Kurz zusammengefasst
- Acht weitere Familien melden im IMSS-Krankenhaus in Guadalajara den Tod ihrer Babys im Zusammenhang mit einem Bakterienausbruch
- In den mexikanischen Bundesstaaten Jalisco und Durango starben nach bisherigen Angaben mindestens 15 Neugeborene
- Der Ausbruch soll vor rund zwei Wochen begonnen haben; Erreger und behördliche Maßnahmen sind bislang unbekannt
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